Wahllose Wachheit

Complementary & alternative

Wahllose Bewusstheit wird in der Philosophie, Psychologie und Geisteswissenschaften als Zustand von unvorbereiteter, vollständiger Gegenwartswahrnehmung ohne Präferenz, Anstrengung oder Zwang postuliert. Dieses Wort wurde im Mitte des 20. Jahrhunderts vom indischen Philosophen Jiddu Krishnamurti populär gemacht; das Konzept ist ein zentrales Thema in seiner Philosophie. Ähnliche oder verwandte Konzepte wurden früher in verschiedenen religiösen oder geistigen Traditionen entwickelt. Dieses Wort, oder ähnliche andere, wurde auch zur Beschreibung traditioneller und moderner Meditationstransformationen verwendet, sowohl weltlich als auch religiös. Im frühen 21. Jahrhundert war Wahllose Bewusstheit als Konzept oder Begriff in verschiedenen Bereichen wie Neurobiologie, Therapie und Soziologie sowie im Kunstbereich erschienen. Allerdings unterschied sich Kriyamurtis Ansatz von den vorherigen und späteren Vorstellungen.

Source

  1. Wikipedia — Read the full article