Intrazerebroventrikuläre Injektion

Conventional medicine

Die intrakerebrale Ventrikulinjektion ist ein Verabreichungsweg für Medikamente durch Injektion in die Hirnventrikel, sodass sie das Zentralnervensystem (CNS) erreicht. Dieser Verabreichungsweg wird häufig verwendet, um den Blut-Hirn-Schutz zu umgehen, da er wichtige Medikamente davon abhält, ins Zentrale Nervensystem zu gelangen. Diese Injektionsmethode wird weit verbreitet bei kranken Maus-Modellen eingesetzt, um das Wirken von Medikamenten, plasmatischem DNA und viralen Vektoren auf das Zentrale Nervensystem zu untersuchen. Bei Menschen kann die intrakerebrale Ventrikulinjektion für verschiedene Gründe zur Verabreichung von Medikamenten verwendet werden. Beispiele hierfür sind der Behandlungsansatz für Spinalmuskelatrophy (SMA), die Verabreichung von Chemotherapie in Gliomen und die Verabreichung von Medikamenten zur langfristigen Schmerztherapie. Die intrakerebrale Ventrikulinjektion wird auch verwendet, um krankheitsbedingte Tiere zu erzeugen, speziell für die Modellierung neurologischer Störungen.

Source

  1. Wikipedia — Read the full article