MMR-Schutzimpfung und Autismus
Complementary & alternative
Behauptungen über einen Zusammenhang zwischen dem MMR-Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln und Autismus wurden umfangreich untersucht und als falsch befunden. Der Zusammenhang wurde erstmals in den frühen 1990er Jahren vorgeschlagen und erlangte größtenteils durch die 1998 veröffentlichte Lancet-MMM-Autismus-Betrugsklage öffentliche Aufmerksamkeit, die als „vielleicht der schädlichste medizinische Schwindel der letzten 100 Jahre“ bezeichnet wird. Das betrügerische Forschungsdokument, verfasst von Andrew Wakefield und veröffentlicht in The Lancet, behauptete fälschlicherweise, dass der Impfstoff mit Kolitis und Autismus‑Spektrum‑Störungen verbunden sei. Der Artikel wurde 2010 zurückgezogen, wird aber immer noch von Anti‑Impfbewegungen zitiert.