Windturbinen-Syndrom
Complementary & alternative
Das Windturbinensyndrom und das Windpark-Syndrom sind Begriffe für einen angeblichen medizinischen Zustand, der mit der Nähe von Windkraftanlagen in Verbindung gebracht wird. Befürworter behaupten, dass diese Auswirkungen angeborene Anomalien, Krebs, Schwindel, Übelkeit, Autismus, ADHS, Tod, Tinnitus, Stress, Müdigkeit, Gedächtnisverlust, Migräne und Schlafentzug umfassen, was jedoch nicht wissenschaftlich belegt ist. Die Verteilung der erfassten Ereignisse korreliert jedoch mit der Medienberichterstattung über das Windpark-Syndrom selbst und nicht mit dem Vorhandensein oder Fehlen von Windparks. Keiner dieser Begriffe wird von einem internationalen Klassifikationssystem für Krankheiten anerkannt, noch finden sie sich in Titeln oder Zusammenfassungen der PubMed-Datenbank der National Library of Medicine in den Vereinigten Staaten. Das Windturbinensyndrom wurde als Pseudowissenschaft bezeichnet.