Manchineel
Hippomane mancinella
Hippomane mancinella, bekannt als das Manchineel-Baum, ist eine traditionelle Pflanze, die in tropischen und subtropischen Regionen Amerikas vorkommt. Obwohl seine Nutzung in der traditionellen Medizin nicht ausgiebig dokumentiert wurde, sind ihre giftigen Eigenschaften bekannt, was zu Warnungen und Geschichten von Gefahren geführt hat. Wissenschaftliche Studien haben eine versprechende antimalartische Aktivität der Samen mit geringer Zytotoxizität in vitro gezeigt, was potentielle medizinische Anwendungen suggeriert. Allerdings deuten die Detoxifizierungsmechanismen des Fruchtes durch bestimmte Fliegenarten wie Anastrepha acris und A. ludens darauf hin, dass direkte menschliche Verzehr gefährlich sein könnte. Ein Fallbericht beschreibt eine Kontaktdermatitis, die durch das Expose an dem Baum verursacht wurde, mit vollständiger Auflösung nach sechs Wochen. Die Pflanze enthält 18 phenolische Verbindungen in ihrer Masse, aber es fehlt Hippomanin A, das von Fliegenlarven und Erwachsenen metabolisiert wird. Es wurden keine schwerwiegenden Sicherheitsprobleme oder Arzneimittelinteraktionen gemeldet, obwohl direkte menschliche Nutzung des Fruchtes wegen seiner Giftigkeit stark abgeraten wird.
- Beste Evidenz
- D
- Warnhinweise
- —
Nur zur Information. Traditionelle Anwendung bedeutet keine nachgewiesene Wirksamkeit. Evidenz und Sicherheit variieren — siehe die angegebenen Quellen.
Was die Wissenschaft sagt
- Die Samen von Hippomane mancinella zeigten eine versprechende antimalariaaktive Wirkung mit geringer Zytotoxizität.
- Die Studie zeigte an, dass sowohl Anastrepha acris als auch A. ludens ähnliche Detoxifikationsmechanismen aufweisen, aber A. acris spezialisierter strukturelle Widerstand besitzt, der es ermöglicht, die giftigen Früchte Hippomane mancinella zu fressen.
- Die Studie beschreibt ein Fall von Kontaktirritationsdermatitis durch das Manchineel-Tree.
- Die Studie erkannte 18 phenolische Verbindungen in der Fruchtmasse von Hippomane mancinella auf, fand aber keine Spuren von Hippomanin A bei Larven oder Erwachsenen und deutet darauf hin, dass A. acris diese Toxin metabolisieren kann.
- Die Verzehrung von Manchineel-Beeren verursacht typischerweise leichte Symptome wie Bauchschmerzen und Pharynxreizungen, mit seltenen Fällen schwerwiegender Komplikationen.
Frequently asked questions
What is Manchineel?
Manchineel (Hippomane mancinella) is a plant documented in FolkKB's traditional-medicine reference, drawn from sourced literature and cross-checked against the evidence.
What does the scientific evidence say about Manchineel?
5 sourced findings are recorded for Manchineel; the strongest carries evidence grade D. For example: Die Samen von Hippomane mancinella zeigten eine versprechende antimalariaaktive Wirkung mit geringer Zytotoxizität.
How strong is the evidence for Manchineel?
The strongest finding for Manchineel carries evidence grade D — preliminary or traditional. Grades run A (strongest) to D (preliminary or traditional).
Is Manchineel safe? What are the side effects?
No major safety issues are recorded for Manchineel in our sources, but the data may be incomplete. Consult a qualified professional before use.
Does Manchineel interact with medications?
No drug interactions are recorded for Manchineel in our sources. This does not rule them out — check with a pharmacist.
What are the common names of Manchineel?
Manchineel is also known as: Манцинелловое дерево, Mancenillier.
Is Manchineel a proven treatment?
No. FolkKB is informational only. Traditional use and early findings are not proof of efficacy or safety — consult a qualified professional and never self-treat.
Quellen
- T2 Severity of manchineel fruit (Hippomane mancinella) poisoning: A retrospective case series of 97 patients from French Poison Control Centers. literature abstract metadata
- T2 Insights into the Interaction between the Monophagous Tephritid Fly Anastrepha acris and its Highly Toxic Host Hippomane mancinella (Euphorbiaceae). literature abstract metadata
- T2 In vitro antiplasmodial activity of selected plants from the Colombian North Coast with low cytotoxicity. literature abstract metadata
- T2 Insights into the differences related to the resistance mechanisms to the highly toxic fruit Hippomane mancinella (Malpighiales: Euphorbiaceae) between the larvae of the sister species Anastrepha acris and Anastrepha ludens (Diptera: Tephri literature abstract metadata
- T2 Beware the Manchineel: A Case of Irritant Contact Dermatitis. literature abstract metadata