Soma
Complementary & alternative
Somatik beschreibt ein Feld innerhalb der Körperarbeit und Bewegungsstudien, das die interne körperliche Wahrnehmung und persönliche verkörperte Erfahrung betont. Der Begriff, 1967 von Thomas Hanna, Professor für Philosophie und Bewegungstheoretiker, geprägt, wird in der Bewegungstherapie verwendet, um Ansätze zu kennzeichnen, die auf dem Soma oder „dem Körper, wie er von innen wahrgenommen wird“ basieren, einschließlich der Skinner-Releasing-Technik, des Trager-Ansatzes, der Alexander-Methode, der Feldenkrais-Methode, Eutonie, Rolfing Structural Integration und anderen. In der Tanzwelt bezieht sich der Begriff auf Techniken, die auf dem inneren Empfinden des Tänzers beruhen, im Gegensatz zu „performativen Techniken“, wie Ballett oder moderner Tanz, die die externe Beobachtung von Bewegung durch ein Publikum betonen. Somatische Techniken können in Körperarbeit, Psychotherapie, Tanz oder spirituellen Praktiken eingesetzt werden.